
Adventskalender selbst machen: 75+ Ideen & Anleitung
Kaum eine Weihnachtstradition ist so persönlich wie ein selbst gemachter Adventskalender – jedes Türchen eine kleine Überraschung aus eigener Hand. Ob für Kinder oder Erwachsene, nachhaltig oder klassisch, die Möglichkeiten sind riesig; dieser Artikel bietet über 75 Ideen zum Füllen und Basteln plus eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen einfachen Papiertüten-Kalender.
Füllideen gesammelt: 75+ ·
Durchschnittliche Bastelzeit: 2–3 Stunden ·
Empfohlene Kalendergröße: 24 Türchen
Kurzüberblick
- Adventskalender lassen sich aus Alltagsgegenständen wie Klopapierrollen, Papiertüten und Ästen basteln (Rossmann Ratgeber)
- Papiertüten-Kalender sind eine einfache und günstige Methode (BR.de)
- Es gibt hunderte Füllideen im Internet, von Süßigkeiten bis Gutscheinen (Brigitte)
- Ob selbstgemachte Adventskalender tatsächlich günstiger sind als gekaufte
- Wie viele Menschen Zero-Waste-Kalender nutzen
- Wie hoch der Zeitaufwand für komplexere Kalender ist im Vergleich zu einfachen Papiertüten-Kalendern
- Bastelzeit pro Türchen: ca. 30 Minuten – bei 24 Türchen also etwa 12 Stunden (Alnatura Magazin)
- Materialien sammeln (Papiertüten, Klopapierrollen, Kleber, Zahlen)
- Füllung auswählen (Süßigkeiten, Gutscheine, kleine Geschenke)
- Kalender basteln und bis zum 1. Dezember fertigstellen
Vier wichtige Kennzahlen auf einen Blick – die folgende Tabelle fasst die typischen Eckdaten eines selbstgemachten Adventskalenders zusammen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Typische Füllungen | Schokolade, Tee, Gutscheine, kleine Spielzeuge |
| Beliebteste Bastelmaterialien | Papiertüten, Klopapierrollen, Filz |
| Durchschnittliche Kosten (Material) | 5–20 Euro |
| Haltbarkeit des Kalenders | Wiederverwendbar bei Stoff oder stabiler Pappe |
Wer alte Zeitungen oder Stoffreste als Verpackung nutzt, spart nicht nur Geld, sondern vermeidet auch Müll – ein Gewinn für Umwelt und Geldbeutel.
Welche Ideen gibt es für einen selbstgemachten Adventskalender?
Ideen nach Material
- Papiertüten: Günstig, vielseitig und in vielen Farben erhältlich. Einfach nummerieren und füllen (BR.de, öffentlich-rechtlicher Sender).
- Klopapierrollen: Flachdrücken, Rillen einkerben, Laschen einknicken – fertig ist das Päckchen (Rossmann, Drogerieratgeber).
- Äste: In Tannenbaumform anordnen – kurz nach lang sortieren – und kleine Säckchen dranhängen (Alnatura Magazin, Nachhaltigkeitsratgeber).
- Muffinblech: 24 Kreise auf Papier zeichnen, auf Magnetfolie kleben und als Deckel nutzen (POLA Magazin, Nachhaltigkeitsmagazin).
Ideen nach Zielgruppe
- Für Kinder: Kleine Spielzeuge, Sticker, Malbücher, Buntstifte, Mini-Figuren.
- Für Erwachsene: Tee, Wein, Gutscheine, Pflegeprodukte, selbstgeschriebene Botschaften.
- Gemeinsam basteln: Ein Kalender, den Eltern und Kinder zusammen gestalten – stärkt die Vorfreude.
Ideen nach Thema
- Essen & Genießen: Schokolade, Gewürze, Nüsse, Kekse.
- Wohlfühlen: Badezusätze, Kerzen, Massagegutscheine.
- Aktiv erleben: Gutscheine für Kinobesuch, Spaziergang, gemeinsames Kochen.
Was kann man alles in einen selbstgemachten Adventskalender rein tun?
Essbares
- Schokolade, Tee, Gewürze, Kekse, Nüsse – Klassiker, die immer gehen (Brigitte, Frauenzeitschrift).
- Selbstgebackene Plätzchen oder kleine Marmeladengläser.
Nützliches
- Pflegeprodukte (Handcreme, Lippenpflege, Seife) – besonders bei Erwachsenen beliebt.
- Büroartikel (Stifte, Notizblöcke, Lesezeichen) – für den Alltag.
- Werkzeug oder Haushaltshelfer (kleine Taschenlampe, Korkenzieher).
Erlebnisse
- Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten: Kino, Konzert, Restaurantbesuch, Spieleabend.
- Selbstgeschriebene Gutscheine für „Einmal abwaschen“ oder „Frühstück ans Bett“.
Selbstgebasteltes
- Kleine Figuren aus Fimo, Armbänder, gestrickte Untersetzer.
- Fotografien oder selbstgemalte Bilder – persönlich und einzigartig.
Statt Schokolade können Sie auch kleine Päckchen mit Samen für Kräuter oder Blumen verschenken – das hält die Erinnerung über den Advent hinaus frisch.
Wie bastelt man einen einfachen Adventskalender?
Materialliste
- 24 Papiertüten (braun oder weiß) oder 24 leere Klopapierrollen
- Zahlenaufkleber oder Stift zum Nummerieren
- Kleber, Schere, Garn oder Kordel
- Dekoration: Stempel, Sticker, Washi Tape
- Füllung nach Wahl
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Papiertüten-Kalender
- 24 Papiertüten bereitlegen und jede Tüte mit einer Zahl von 1 bis 24 versehen (Rossmann, Ratgeber Alltagstipps).
- Tüten nach Belieben bemalen, bestempeln oder mit Stickern verzieren.
- Jede Tüte mit einer kleinen Überraschung füllen – nicht zu schwer, damit die Tüte nicht reißt.
- Tüten oben falten und mit einem Klebepunkt verschließen.
- Tüten in einer Reihe an einer Schnur oder an einem Ast aufhängen – mit Wäscheklammern fixieren.
- Kalender an einem gut sichtbaren Platz aufhängen und ab dem 1. Dezember täglich ein Türchen öffnen.
Alternative aus Klopapierrollen
- Klopapierrollen flachdrücken und mit einem Messer Rillen einkerben, sodass kleine Päckchen entstehen (Vivat Magazin, Online-Magazin).
- Laschen einknicken und die Päckchen mit Kordel an einem Ast befestigen.
- Mit Zahlen, Stickern oder Washi Tape verzieren.
- Füllung: kleine Süßigkeiten, Botschaften oder Mini-Spielzeuge.
Welche Materialien und Vorlagen eignen sich für einen selbstgemachten Adventskalender?
Pappe, Filz, Stoff, Holz
- Pappe: Günstig, stabil, ideal für Schachteln und Boxen.
- Filz: Weich, wiederverwendbar, in vielen Farben erhältlich – perfekt für Säckchen (ClimaClic, Klimaschutz-Blog).
- Stoff: Aus alten Kleidungsstücken ausschneiden – etwa 15×43 cm für Beutel, mit 30-cm-Bändern.
- Holz: Kleine Kisten oder Schubladen, die nach Weihnachten als Aufbewahrung dienen.
Kostenlose Vorlagen aus dem Internet
- Auf Plattformen wie Pinterest gibt es zahlreiche Vorlagen zum Ausdrucken – von Zahlen über Motive bis hin zu kompletten Kalenderbögen.
- Viele DIY-Blogs bieten kostenlose PDFs an, z. B. für Streichholzschachtel-Kalender (Brigitte, Ratgeber Wohntrends).
Nachhaltige Alternativen
- Verwendung von Altmaterialien: Milchtüten, Einmachgläser, Eierkartons.
- Stoffreste und alte Zeitungen als Verpackung – Zero Waste und individuell.
- Kalender, der nach Weihnachten wieder abgebaut und im nächsten Jahr neu befüllt werden kann (z. B. aus Filz oder Holz).
Welche Besonderheiten gibt es bei Adventskalendern für Erwachsene und Kinder?
Füllung für Erwachsene
- Erwachsene bevorzugen oft Tee, Wein, Gutscheine oder hochwertige Pflegeprodukte (Lieblingsgeschenk, Geschenkeblog).
- Persönliche Botschaften oder Gedichte kommen besonders gut an.
Füllung für Kinder
- Kinder freuen sich über Spielzeug, Sticker, kleine Bücher, Bastelsets oder Süßigkeiten.
- Auf Alkohol und zerbrechliche Gegenstände verzichten.
Gemeinsame Bastelaktion
- Ein Kalender kann auch gemeinsam gebastelt werden – Eltern und Kinder gestalten Türchen und füllen sie zusammen.
- Das Basteln wird selbst zum Erlebnis und stärkt die Vorfreude auf Weihnachten.
Bestätigte Fakten
- Adventskalender lassen sich aus Alltagsgegenständen wie Klopapierrollen, Papiertüten und Ästen basteln (Rossmann).
- Es gibt hunderte Füllideen im Internet (Brigitte).
- Papiertüten-Kalender sind eine einfache und günstige Methode (BR.de).
Was unklar ist
- Ob selbstgemachte Kalender tatsächlich günstiger sind als gekaufte – die Materialkosten schwanken stark.
- Wie viele Menschen nachhaltige Zero-Waste-Kalender nutzen – dazu gibt es keine verlässlichen Zahlen.
- Wie hoch der Zeitaufwand für komplexere Kalender ist im Vergleich zu einfachen Papiertüten-Kalendern – Erfahrungsberichte variieren.
„Die einfachste Variante ist ein Kalender aus 24 Papiertüten – das ist in unter zwei Stunden erledigt und kostet fast nichts.“
BR.de, öffentlich-rechtlicher Sender
„Nachhaltigkeit beginnt bei der Wahl der Materialien: Je weniger neu gekauft, desto besser für die Umwelt.“
Für alle, die in diesem Jahr einen Adventskalender selbst machen möchten, ist die Entscheidung klar: Mit recycelten Materialien und kreativen Füllungen sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt. Der Aufwand lohnt sich – für eine persönliche und nachhaltige Adventszeit. Für die Bastler in Deutschland, die Wert auf Individualität und Zero Waste legen, ist der selbstgemachte Adventskalender die einzig richtige Wahl: entweder aus Papiertüten oder aus Klopapierrollen – je nachdem, was im Haushalt gerade vorhanden ist.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich einen Adventskalender nach Weihnachten wiederverwenden?
Ja, besonders Modelle aus Filz, Stoff oder stabiler Pappe lassen sich problemlos abbauen und im nächsten Jahr neu befüllen. Einfach die Füllung entfernen, den Kalender trocken lagern und zur Adventszeit wieder mit neuen Überraschungen bestücken.
Sind selbstgemachte Adventskalender teurer als gekaufte?
Das kommt auf die Materialien an. Mit Papiertüten und Recyclingmaterial liegen die Kosten bei 5–10 Euro, während aufwändige Stoff- oder Holzversionen teurer sein können. Gekaufte Kalender kosten oft 15–50 Euro – selbstgemacht kann also günstiger sein, muss aber nicht.
Wie viele Türchen braucht ein Adventskalender?
Traditionell 24 Türchen – vom 1. bis 24. Dezember. Es gibt aber auch Varianten mit 12 oder 6 Türchen für eine kürzere Bescherungszeit, etwa für Kleinkinder oder als Adventskalender für Erwachsene mit größeren Geschenken.
Welche Füllung eignet sich für Kleinkinder?
Auf Kleinteile, Schokolade und harte Gegenstände verzichten. Besser eignen sich weiche Stofftiere, Fingerpuppen, Badezusätze für Babys oder selbstgemalte Bilder. Im Zweifel die Füllung vorher auf Sicherheit prüfen.
Kann ich einen Adventskalender auch ohne Basteln füllen?
Ja, es gibt fertige leere Kalender aus Holz oder Pappe, die nur noch befüllt werden müssen. Das spart Bastelzeit, erfordert aber trotzdem Kreativität bei der Auswahl der Füllungen.
Gibt es Adventskalender-Vorlagen zum Ausdrucken?
Ja, auf Plattformen wie Pinterest, aber auch auf vielen DIY-Blogs gibt es kostenlose Vorlagen für Zahlen, Motive und komplette Kalenderbögen. Einfach herunterladen, ausdrucken und ausschneiden.
Wie bewahre ich selbstgemachte Adventskalender auf?
Trocken und staubfrei lagern, am besten in einer Kiste oder einem Schrank. Stoff- und Filzkalender können zusammengefaltet werden, Pappversionen sollten flach gelagert werden, um Knicke zu vermeiden.